Wenn das Fernweh ruft, muss es nicht gleich die Karibik sein. Ein kleines Make-Over in den eigenen vier Wänden lässt das Urlaubsfeeling sogar länger bleiben. Wir haben uns ein wenig Inspiration geholt – bei einigen unserer weltweiten 100 KARE Shops, von denen so manche dort für stilvolles Wohnen sorgen, wo viele von uns Urlaub machen. Zum Jubiläum unserer 100 Shops bringen wir die Welt also zu Ihnen nachhause! Entdecken Sie geheime Ausgehtipps und Wohntrends – exklusive Tipps von unseren Partnern direkt vor Ort, frische Einrichtungsideen und unwiderstehliche Design-Angebote für das Urlaubsfeeling im Zuhause.

CASABLANCA – TRADITION UND MODERNE IN HARMONIE

Es ist vormittags, als wir in Casablanca, der größten Stadt Marokkos ankommen und versuchen, ein Taxi heranzuwinken. Spuren des gleichnamigen Kult-Films suchen wir allerdings vergebens – Casablanca ist eine industrielle Stadt. In Marokko haben die Taxis in jeder Stadt eine andere Farbe, in Casablanca ist das Objekt der Begierde rot. Zusammen mit der Shopleiterin von KARE Casablanca, Ms Jihad Elyouns, spazieren wir am Port entlang, Nordafrikas größter Hafen. Wo wäre ein besserer Ort, um fangfrischen Fisch zu essen, als hier? Dazu ein Glas frisch gepresster Orangesaft, der nirgendwo fruchtiger und süßer schmecken kann.

Casablanca-O-Saft+

Gut gestärkt brechen wir zu unserer ersten Station auf: die Moschee Hassan II ist DIE Attraktion in Casablanca. Wir sind nicht nur von ihrer unglaublichen Größe beeindruckt, sondern gleichzeitig von den vielen aufwendigen Details, die dieses Bauwerk schmücken: feinstes Mosaik so weit das Auge reicht. Wir stehen einige Minuten auf dem Vorplatz und bestaunen das Minarett, bevor wir uns durch die beeindruckenden Torbögen mit einem Guide ins Innere wagen. Allein in der Gebetshalle finden 25.000 Personen Platz!

Moschee-Hassan-II

Das Herzstück jeder marokkanischen Stadt ist die Medina, erklärt uns Jihad Elyouns. Sie ist eine von Stadtmauern umgebene Altstadt, in der man an dem traditionellen Treiben teilhaben kann. Das bedeutet vor allem, dass sich hier ein unglaublicher Markt befindet, auf dem man von der Olive bis zur Handyhülle alles erwerben kann, was das moderne oder traditionelle Herz des Marokkaners begehrt. Die Gemüsestände riechen köstlich: Wir bestellen eine Tajine, ein traditionelles Gericht im gleichnamigen Tontopf mit spitzem Deckel.

Markt-Oliven-Tahine

Zum Abschluss des Essens gibt es traditionellerweise Thé à la menthe, ein zeremoniell aufgebrühter, süßer Tee aus frischer Minze. Wir streicheln noch die Restaurant-eigene Katze, überhaupt fallen uns die vielen wohlgenährten herumstreunenden Fellnasen auf. Und es gibt ein weiteres Haustier: eine Schildkröte ist im marokkanischen Haushalt so selbstverständlich wie bei uns Kaninchen oder Hund.

Tee-a-la-menthe-Katze-Schildkröte

So laufen wir noch weiter durch die Straßen mit den weißen Häusern, denen Casablanca seinen Namen zu verdanken hat. Uns beeindruckt das Zusammenspiel von Moderne und Tradition, das man hier auf vielen Ebenen findet. Gegenüber der Kathedrale Sacré Coeur finden wir eine hochmoderne Interpretation der marokkanischen Torbögen von Daniel Buren. Die Kathedrale selbst ist ein Bau des letzten Jahrhunderts, in reinem Weiß und mit wunderschönen Glasmosaiken, die ihr Inneres in ein zauberhaftes Licht tauchen.

Wir sind geplättet von den vielen Eindrücken, Gerüchen und Geräuschen der Stadt. „Casa“ ist eine moderne Stadt, in der Automobilindustrie, Banken, Universitäten und Fußballvereine zu Hause sind. Wir beenden den Tag mit einem luxuriösen Abendessen zu live Klaviermusik in „Rick’s Café“, das wir aus unserem geliebten Film Casablanca kennen. Es ist übrigens dem Restaurant des Films nachempfunden und nicht umgekehrt. Hier wird auch Wein serviert, was nicht überall in Marokko selbstverständlich ist.

Casablanca-Essen

Nach Austern, Ziegenkäse mit Lavendel mit Honig und Fischtajine lassen wir uns als Dessert noch einen marokkanischen Orangensalat schmecken, der aus kaum mehr als den heimischen, leckeren Orangen, etwas Zimt und Minze besteht. Der perfekte Abschluss eines opulenten Dinners!
So geht ein Tag in Casablanca zu Ende, und kurz nachdem eines der begehrten roten Taxis für uns hält, fallen wir nach einem Minztee in unserem Riad (ein kleines, familiäres Hotel mit Innenhof) auch schon ins Bett.

So geht Wohnen im Marokkanischen Stil:

Warme Töne der einzigartigen Möbelstücke schaffen beim Einrichten schnell ein unkompliziertes und sommerliches Ambiente. Der Hingucker: Das Sofa Proud, welches durch seine knallige blaue Farbe hervorsticht. Die Stehleuchte Gooseneck in Kupfer rundet das Ambiente perfekt ab. Wie Sie den schönsten orientalischen Look hinkriegen? Kombinieren Sie helle Farben an den Wänden und Böden mit markanten,  dunklen Möbeln und goldenen Accessoires. Als Eye-Catcher verwendest du am besten ein Möbelstück, das sich farblich komplett abhebt.

Ecuador  ¡Qué chévere!

Für uns ein weiteres Highlight auf unserer Reise um die Welt. Zu Besuch in einem Land, dass Darwin bereits faszinierte und beflügelte und das auch uns in seinen Bann gezogen hat. Ein Land so vielfältig, artenreich und naturverbunden wie fast kein anderes. Der Schutz der Natur ist verfassungsrechtlich verankert und diese Liebe und Achtung spüren wir nicht nur im Gespräch mit Miguel, dem Shopinhaber von KARE Quito, sondern sie spiegelt sich auch in dem Verhalten und den Gesichtern der Menschen, die dort leben.

Kein Wunder wenn man bedenkt, dass Ecuador zu den 17 Megadiversity Ländern zählt. Vom Amazonas Tiefland über die Galápagos-Inseln, die spektakulären Anden, 2 Vulkanen bis hin zum Gipfel des Mount Chimborazo, dessen Spitze der Sonne am nächsten ist, haben wir so viel erlebt, gesehen und gestaunt, dass lässt sich kaum in Worte fassen. Wir befinden uns an einem ganz besonderen Ort: der Hauptstadt Quito. Fun fact: 2.850m über dem Meeresspiegel gelegen ist sie (wie könnte es anders sein) die höchste Hauptstadt der Welt.
Im Altstadtviertel San Blas haben wir uns in ein schickes familiäres Hostel eingemietet. Nach einem mehr als umfangreichen Frühstück verlassen wir das Jumbo Lodging und machen uns auf den Weg ins Zentrum mit Regenjacke und Badehose im Gepäck. Mit Blick über Quitos grüne Hügel und Täler auf die schneebedeckten Gipfel der Vulkane auf jeden Fall eine weise Entscheidung. Die Altstadt mit ihren vielen Kirchen, verwinkelten Klostergärten und Palästen, den idyllischen Patios, Cafés und Museen stellt für uns die architektonisch-kulturell interessanteste ganz Südamerikas dar (Quito ist inzwischen zum Mekka für Museumsbesucher geworden).

Im Altstadtviertel San Blas haben wir uns in ein schickes familiäres Hostel eingemietet. Nach einem mehr als umfangreichen Frühstück verlassen wir das Jumbo Lodging und machen uns auf den Weg ins Zentrum mit Regenjacke und Badehose im Gepäck. Mit Blick über Quitos grüne Hügel und Täler auf die schneebedeckten Gipfel der Vulkane auf jeden Fall eine weise Entscheidung. Die Altstadt mit ihren vielen Kirchen, verwinkelten Klostergärten und Palästen, den idyllischen Patios, Cafés und Museen stellt für uns die architektonisch-kulturell interessanteste ganz Südamerikas dar (Quito ist inzwischen zum Mekka für Museumsbesucher geworden).

Wir starten eine etwa 15minütige Fahrt mit dem Taxi zu dem beliebten Restaurant Achiote, wo wir uns mit Miguel verabredet haben. Man kann sich auch getrost auf die Busse verlassen. Die Stunde Fahrt kostet nur einen Dollar. Ein Mietwagen ist aufgrund der begrenzten Ausschilderung, der landestypischen Fahrweise und der Gefahr des Diebstahls nicht zu empfehlen. Dort angekommen gönnen wir uns erstmal einen landestypischen Batido (eine Art Milchshake). Mit Miguel geraten wir gleich ins Schwärmen über die kulinarische Vielfalt des Landes. Er gibt uns nützliche Tipps, was wir unbedingt auf unserer Reise probieren sollten. Etwas gewöhnungsbedürftig ist Chicha-Morada, ein Getränk aus fermentiertem schwarzen Mais. Aber es gibt auch jede Menge Säfte aus Baumtomaten oder Naranjilla beispielsweise. Als wir Miguel erzählt haben, dass das Essen im Hostel zwar ausgesprochen gut, aber der Kaffee die reinste Plörre war, hat er fast Tränen gelacht. Die Ironie daran ist, dass in dem Land mit den erlesensten Kaffeebohnen oft Instant-Kaffee getrunken wird, vor allem auf dem Land. So vielfältig wie das Land ist auch das Essen. In den Anden, erzählt uns Pabló, werden Mais und Kartoffeln in allen Varianten zubereitet. Beispielsweise Llapingachos, eine Art Pfannkuchen aus Kartoffeln und Käse. Auch das bei uns beliebte Quinoa hat seinen Ursprung in den Anden. Ganz begeistert ist Miguel von dem berühmten Ceviche (roh marinierter Fisch oder Meeresfrüchte), dass in den Küstenregionen gegessen wird. Was wir nur empfehlen können als Besonderheit für den europäischen Gaumen: Cuy (gegrilltes Meerschweinchen).

Miguels Ecuador-Tipps:

– Wanderung auf den Vulkan Pichincha: http://de.wikiloc.com/routen/wandern/ecuador/pichincha
– Restaurant Achiote: Landestypisches Essen in einem ruhigen Teil des Ausgehviertels Mariscal: http://achiote.com.ec/home/
– Jumbo Lodging Hostel: Esmeraldas E4-86 y Los Rios, Quito – Ecuador. Tel (00593-22) 281 750 (nach Luis fragen). Email: jumbolodging@hotmail.com www.jumbolodging.viviti.com

Besuchen Sie auch den KARE Shop in Cumbayá!

Av. Pampite Oe3-93 y Antonio Salguero | Cumbayá – Quito, Ecuador| info@kare-cumbaya.com | Tel +593 22 2892481 | https://www.kare-design.com/ec/en/

lapin...

Llapingachos

Sehr beliebt in Ecuadors Hochlandregion sind kleine Küchlein aus Kartoffelbrei, die Llapingachos genannt werden. Llapingachos (auch Yapingachos) gibt es als vegetarische Variante nur mit Käse oder gefüllt mit Hackfleisch. Dazu isst man normalerweise Chorizo (scharfe Wurst), Spiegeleier, Avocados und verschiedene Soßen, wie Erdnuss-, Tomatensoße oder Ají (eine scharfe Soße aus Tomaten, Chilis und Zwiebeln).
Zutaten: 500 g geschälte Kartoffeln | 2 Eigelb | 1 EL Butter | 150 g geriebenen Mozzarella | 1 Zwiebel | Salz | Pfeffer | Öl zum Anbraten (am besten Chili- oder Knoblauchöl)

Zubereitung:
Kartoffeln kochen bis sie weich sind, dann zu einem Püree stampfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann Eigelb und die Butter unterrühren. Für die Füllung die kleingeschnittenen Zwiebel in etwas Öl schwitzen lassen und den Mozzarella in kleine Scheiben schneiden. Nun aus der Kartoffelmasse kleine Bällchen formen, in deren Mitte man eine Zwiebel-Mozzarella-Mischung einschließt. Die Bällchen dann leicht flach drücken und in Öl anbraten bis sie goldgelb sind.

So geht Wohnen im Equador-Style

Die Natur im Zuhause: Möbel aus Holz mit Schnitzereien oder naturbelassenen Oberflächen verleihen deinem Wohnbereich die tropische Finca-Atmosphäre. Farbliche Akzente setzen dann Bilder mit erfrischenden Farben oder Deko-Objekte, wie unser Deko-Hirsch im knalligen Orange. Definitiv etwas Besonderes und der absolute Hingucker!

SALAMU ALAIKUM DUBAI!

Einen Cafe Latte mit Kamelmilch, die knallrosa Taxis „Girls only“ gefahren von Frauen für Frauen, Falafel vom Foodtruck, verwinkelte Altstadtgassen – Dubai kann auch anders. Vor 50 Jahren noch ein Fischerdorf macht die Mega-City am Persischen Golf normalerweise mit Superlativen und als Urlaubsziel mit Sonnengarantie von sich reden. Prächtige Luxushotels, riesige Shopping Malls, der Burj Kalifa (828 Meter) als höchster Wolkenkratzer der Welt und künstliche Inseln, die eines Tages sogar künstlich beschneit werden sollen, kennzeichnen das Bild der Wüstenmetropole. Zum Beispiel was die Selbstbestimmtheit der Frauen angeht: Rund 4.000 selbstständige Unternehmerinnen zählt die Stadt und immer mehr Frauen setzen auf Ausbildung und Job, bevor sie die traditionelle Rolle in der Familie übernehmen.

‚Nichts ist unmöglich‘ ist auch die Philosophie unserer KARE Partner in Dubai City. An inzwischen drei Standorten überraschen die Dubaier das junge, verwöhnte und internationale Publikum der 2,3 Mio. Stadt mit Wohnideen jenseits des Mittelmaßes in der Mall of the Emirates und der Mirdiff Mall. Kürzlich eröffnete das dritte spektakuläre, 700 Quadratmeter große KARE Geschäft im quirligen Oud Metha Viertel in der Nachbarschaft angesagter Restaurants, luxuriöser Apartmenthäuser und beliebter Hotels.

„Mit KARE können wir eine große Vielfalt verschiedener Wohnstile zeigen, immer in sich stimmig, aber nie glatt gebügelt. Das fasziniert die Leute hier. Bei der Beratung eines Kunden in seinem neuen Apartment wünschte das Paar sich ein modernes Konzept, das ganz bewusst orientalische Akzente in neuem Design beinhalten sollte. Unsere Antwort: Eines der opulenten City Spirit Betten kombinierten wir mit der Chalet Hochkommode, die mit ihrem Mustermix und dem mit Metall bezogenem Korpus einen Bezug setzt zu Gestaltungsformen und Handwerkskünsten unseres arabischen Kulturraums.“

So geht Wohnen wie in Dubai:

Schöne und ungewöhnliche Oberflächen für Kommoden und Beistelltischen, handgearbeitete Details an Schränken und warme Farben für Kissen und Teppiche zaubern Ihnen den Orient direkt ins Wohnzimmer. Unser Franchiser in Dubai verraten uns: „Selbst für unsere Kunden in Dubai ist der orientalische Stil in Kombination mit der Moderne voll im Trend“.

 

Unsere Ausgehtipps für Dubai

#1 Arabian Tea House Café

Authentisch: Am Rande des Bastakja Viertels gelegen der ideale Platz zum Chillen jenseits der typischen Superlativen der Stadt. Schattiger, hübsch dekorierter und ruhiger Innenhof, neben Tees locken lokale Spezialitäten. Die Falafel soll super sein. (Al Fahidi St – Dubai)

#2 Zengo

Fürs schicker Ausgehen und Teil des Le Royal Meridien Beach Resort ist das Zengo, nah der Marina mit Bars, Restaurant und Lounges, um den ganzen Abend lang ein wirklich buntes Völkchen zu beobachten. http://www.zengo-dubai.com

#3 The Foodtruck Dubai

Als Abwechslung zum Luxus Lifestyle der Stadt und ganz neu in Dubai City: Frucht Smoothies und gesunde Snacks am Foodtruck holen. Menü und Standorte auf Facebook checken und in die Besichtigungs-Tour als Stop einplanen.

https://www.facebook.com/TheFoodTruckDubai/

KARE Shops in Dubai:

KARE | Oud Metha Road (Dubai, UAE) | Tel: +971 4 609 7555 / +971 4 347 6882 | headoffice@kare-dubai.com

KARE bei IDdesign showrooms | Mall of the Emirates | City Centre Mirdif | Deira (Al Ittihad Rd) | Al Wahda Mall | Dalma Mal

BIG IN JAPAN

Wir haben so viel Kurioses und Erstaunliches gesehen wie bisher in keinem anderen Land. Die Menschen hier sind so unglaublich höflich und zuvorkommend – Japan könnte China hier glatt den Rang ablaufen, was die Bezeichnung „Das Land des Lächelns“ betrifft.

In Japan machen wir eine Mini-Rundreise, da es Fünf KARE Stores zu besuchen gilt von Tokyo bis Osaka. Obwohl wir kein Wort japanisch verstehen oder sprechen, ist es ein Leichtes für uns den richtigen Zug zu unserem Appartement zu finden – dank der freundlichen Unterstützung. Es gibt kein Gedrängel am Bahnhof und obwohl die Züge sehr voll sind, wird nicht gepöbelt, gequetscht oder gejammert. Beim Betreten des Appartements wird eins jedoch schnell klar – wir sind größer als die meisten Japaner – was sich nicht nur in der japanischen Bettlänge (ja, wir hatten ein Bett und kein Tatami) bemerkbar macht. Um zu Baden  hätten wir uns zusammenfalten müssen um in die Wanne zu passen – Fußbäder sind jedoch auch sehr angenehm. Unser Appartement liegt äußerst zentral in Nishi-Shinjuku. Fußmarsch 15 Minuten in das allseits beliebte Vergnügungsviertel von Shinjuku: Kabukicho. wir suchen auf eigene Faust eine passende Bar und einen Schnellimbiss. Das ist denkbar einfach – die Auswahl an Nudelsuppenrestaurants ist riesig. Hier bestellen wir das was uns am besten gefällt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die einzelnen Gerichte werden mit Liebe zum Detail in Plastik nachgebaut und in der Auslage drapiert, mit Nummern versehen und einer Vielzahl japanischer Schriftzüge. Nach der Nummer kann man dann an einem Automaten das auserwählte Gericht anwählen und bezahlen. Man bekommt einen Bon, den wir am Eingang abgeben und platziert werden. Erstaunlich – man darf in den meisten Bars und Restaurants rauchen – nur auf der Straße ist es ausdrücklich verboten und mit hohen Geldstrafen belegt. Den restlichen Abend verbringen wir in der weltbekannten Metall-Bar Godz. Kein Witz – ernsthaft weltbekannt, wenn man all die Unterschriften an den Wänden von Bands aus der ganzen Welt betrachtet.

Am nächsten Tag brechen wir nach Shibuya und Harajuku auf um den KARE Store im Seibu Building (einem riesigen Edelkaufhaus) zu besuchen und dort eine Kollegin von Kitamuro – Aya Ito zu treffen. Shibuya ist vor allem eins, laut! In jeglicher Hinsicht – Die größte Kreuzung der Welt (Shibuya Crossing) wird hier von allen Seiten mit Werbung beschallt inklusive Bewegtbild. Wir schlängeln uns durch die Menschenmassen bis zum Seibu-Building. Dort treffen wir Aya Ito, die uns zu einem klassischen Korean BBQ einlädt. Während wir gemütlich Rinder-Aorta und Kobe-Filet am Tisch kniend grillen, erzählt sie uns von der japanischen Lebenskultur & ihrem Einrichtungsstil.

 

Wir sind sehr hilfsbereit, ja das stimmt. Das ist Teil unserer Mentalität. Wenn jemand Geld oder andere Wertgegenstände liegen lässt, tragen wir sie ihm hinterher. Als ich mit Freunden in Canada war und wie gewohnt meine Tasche zum Reservieren eines Platzes abgestellt habe und allein lassen wollte, haben sie mich kopfschüttelnd angeschaut und ich wusste gar nicht was los ist. Hier ist das selbstverständlich.“ Sie kichert ein wenig in sich hinein und dann holt sie ihren Notizblock raus und fängt an zu schreiben:“ Was ich euch unbedingt noch empfehle ist unsere künstliche Insel Odaiba. Von dem Riesenrad (115 Meter hoch) aus hat man einen wunderbaren Blick über das nachts beleuchtete Tokyo. Außerdem haben wir dort einen kleinen Strandabschnitt, einen lebensgroßen Gundam (Transformer) und eine Nachbildung der Freiheitsstatue.

 

Eine wunderbare Tagestour ist beginnend am Senso-Ji Tempel in Asakusa einen Teil des alten Tokyos zu entdecken um danach mit dem Wasserbus direkt nach Odaiba zu fahren. Falls ihr euch für Anime interessiert, dann ist auf jeden Fall auch Electric Town eine Reise wert. Dort sind riesige Hochhäuser gefüllt mit Tausenden Mangafiguren und Spielhöllen. Nur wenige Ubahnstationen entfernt ist auch ein sehenswerter Markt (Asaichi) mit Sushi frisch vom morgendlichen Tsukji Fischmarkt.“ Es gibt so viel in Tokyo zu entdecken, die Liste an Tipps von Ito-San scheint schier endlos zu sein. Von Katzencafés, über den Zoo in Ueno und die stillgelegte Variante des japanischen Disneyland bis hin zu den wunderbaren Gärten und Parkanlagen wie beispielsweise dem Yoyogi-Park mit dem Meiji Jingu Schrein.

Kitamuro‘s Tipps für den ultimativen Japan-Trip:

– Odaiba: eine künstliche Insel in der Bucht von Tokyo
– Electric-Town oder Akihabara: das Herz des japanischen Elektronikhandels aber auch Otakus, SEGA-World, Anime, Manga und Merchandise. Hier gibt es die bekannten Maid-Cafés: wer seinen Reis mit Omlette schon immer mal in Form eines schlafenden Teddies bekommen wollte, der ist hier genau richtig!
-Yoyogi-Park: besonders Sonntags treffen sich hier viele Einheimische um den Tag im Park zu verbringen und Musik zu machen, zu Tanzen oder einfach die Seele baumeln zu lassen
– Nara Dreamland: ein ehemaliger Vergnügungspark in der Nähe der Stadt Nara
– Harajuku: wunderbar zum Shoppen und Stöbern: Takeshita Street, 1 Chome Jingumae, Tokyo 150-0001, Japan
– Kabukicho: Rotlicht trifft auf feierwüties Publikum. Hier treffen sich alle zum Ausgehen und Spaß haben – jeder wie er mag. Hier gibt es auch die berühmten Robot Restaurants. Für umgerechnet 50€ eintritt kann man sich hier von einem Schauspiel der japanischen Art verzaubern lassen – ein bisschen weird und auf alle Fälle durchgeknallt
-Godz: Metal-Bar, 1 Chome-10-5 Kabukicho, Shinjuku, Tokyo 160-0021, Japan
– Osaka: wunderschön zur Kirschblütenzeit unddem Hanami Fest Anfang April: Kema Sakuranomiya Park, Tsurumi Ryokuchi Park un der Burgpark Osaka
– Osaka: Dotonburi – Vergnügungsviertel ähnlich zu Kabukicho
Osaka: Universal Studios Japan

Besuchen Sie auch die KARE Shops in Japan!

So geht wohnen auf Japanisch:

Modernes Design, Industrial Touch und knallige Farben – je abgefahrener um so besser: Das ist die Devise, um sich einen Touch Tokio nach Hause zu holen!