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Und dann wird es doch noch ganz schön schrill. Nach Jesus-Bildnis, Pop-Ikonen und Dschungel-Fever biegen wir um die Ecke. Hier begegnet uns vor allem eins: Rosa. Von Blass-Rosé bis Barbie-Pink begleiten uns die Wände des schmalen Flurs wie verheißungsvolle Vorboten auf dem Weg ins Herzstück seines Wohntraums. Kurz vor dem Ende des Durchgangs, an dem wir eigentlich nach rechts in den ersehnten Raum abbiegen sollen, bleibt Riccardo stehen. So plötzlich, dass wir wie bei einem Auffahrunfall fast in einander rennen. „Mir ist es wichtig, überall kleine Kulissen für Selfies und Fotos zu haben“ sagt der Star-Blogger, dessen Fan-Gemeinde täglich mit den Kuriositäten seines Alltags gefüttert werden will. Da sitzt er auch schon zwischen Pailletten und Perlen auf einem Gepäckwagen, der mit seinen goldenen Akzenten an den VIP-Service eines First-Class-Hotels wie das berühmte Chateau Marmont erinnert – einer Luxus-Absteige für Stars und Sternchen in Los Angeles, in deren Bar man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Hollywood-Größen wie George Clooney trifft. Bei Riccardo mag es nicht sonderlich verwundern, aber auch in den heimischen Kulissen ‚Normalsterblicher‘ setzt der Gepäckwagen Vegas stilvolle Akzente und mausert sich neuerdings zu einem begehrten Interior-Liebling Glamour-verliebter Einrichtungs-Fans.

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Ein paar Selfies später öffnet sich dann das Tor in die Welt, in der Riccardo sich sichtlich am wohlsten fühlt. Hier ist all das zu finden, wofür sein Herz schlägt. „Hier suche ich mir morgens die Requisiten für den Film meines Lebens raus!“ Riccardo hat sich den Traum vom Ankleidezimmer einer Pop-Diva erfüllt. Schminktisch mit beleuchtetem Spiegel; Paravant mit Ikonen-Print und Pole-Dance-Stange. Vorhänge, Pouf und Sessel in Samtrot. Federboa und Regie-Stuhl; wir fliegen durch die Kulissen von Moulin-Rouge, schweben durchs Set des Blauen Engels im Berliner Babelsberg der 1920er und fangen die gehauchten Küsse der Marilyn Monroe ein – eine Zeitreise durch den filmischen Glamour des 20. Jahrhunderts. Etwas trivialer drücken es die Freunde des Star-Bloggers aus: Wie bei der Mini Playback Show sei es hier drin, sagen sie: „Man geht rein und kommt auf der anderen Seite als komplett neuer Mensch wieder raus!“

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Kein neuer Mensch, aber ein komplett neu eingekleideter und ausgelassener Riccardo begegnet uns jetzt in diesen Kulissen. Sein über und über mit Pailletten besetztes Outfit glitzert und glänzt mit seinem Strahlen um die Wette, während er an seiner Pole-Dance-Stange posiert. Wie ein Fels in der Brandung hält unter ihm der rubinrote Samthocker die Stellung, der unter dem gemütlich gepolsterten Deckel zusätzlichen Stauraum für allerlei Requisite bietet. Die passende Récamière thront mit Eleganz und Anmut seitlich im Raum. Die Polsterserie ‚Desire‘ ist für den Ankleideraum ein stilistischer Volltreffer. Die grazil geschwungenen Elemente und der rote Samt in zeitloser Knopfheftung bringen den Charme des Boudoirs in das Traumzimmer jeder Frau. Hier findet  die feminine Eleganz Raum zum Rückzug, zu dekadenten Träumereien und bietet Inspiration aus Zeiten, in denen die ‚Grande-Dame‘ Innbegriff von Stil und Anmut war. Man muss allerdings keine Marquise sein, um diesen Charme in sein Zuhause zu holen. Auch kein separater Ankleideraum ist nötig, um die Grandezza einer Stilikone zu leben. Samthocker sind schon allein als Eyecatcher neben dem Bett ein gekonntes Statement in Sachen ‚Savoir-Vivre‘ und eignen sich wunderbar als anmutige Träger für Zeitschriften, Bücher und Accessoires.


Boudoirs fanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts Einzug in die weitläufigen Gemäuer der blaublütigen Aristokratinnen. Die für Paläste relativ kleinen, elegant eingerichteten Räume dienten der Dame des Hauses als Rückzugsort. In der klassischen Moderne setzte sich der Begriff Boudoir dann als Synonym für Ankleidezimmer durch. Dazu gehörte übrigens auch immer eine sogenannte Poudreuse – ein Toiletten- oder Kosmetiktisch, wie wir ihn auch heute noch als Schminktisch in den Räumlichkeiten von Studios und luxuriösen Wohnräumen kennen. Hier ist es auch, wo wir Riccardo ein letztes Mal mit der Kamera flirten sehen, bevor wir uns auf leisen Sohlen von seinem Berliner Domizil verabschieden. Dann verliert sich sein Blick verträumt im Spiegel. Die Federboa um seinen Hals lässt uns erahnen, wohin der Blogger-Liebling jetzt gedankenversunken entschwebt: in seinen glamourösen Hollywood-Traum. Ganz genau so, wie es sich für ein Starlet-on-the-Rise gehört. Vielleicht sehen wir uns ja schon das nächste Mal in den Hollywood Hills wieder – wenn wir unseren Träumer in seinem nächsten Zuhause besuchen.

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THE END


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