Dass ein schriller Lifestyle kein Ausschlusskriterium für wohnliche Gemütlichkeit und stilistische Harmonie sein muss, das hat uns Riccardo vergangene Woche bereits mit seinem Wohn- und Essbereich bewiesen, den er gemeinsam mit unserer Innenarchitektin Flavia gestaltet hat. Wie aber sieht es mit der Königsdisziplin des Einrichtens aus? Dem I-Tüpfelchen, das aus einem netten Interior ein geschmackvolles Wohnerlebnis durch und durch macht. Jenen Ecken, denen wir so wenig Beachtung wie möglich schenken. Weil wir einfach nicht wissen, was mir mit dem wenigen Platz anfangen sollen, der etwas unbeholfen zurück bleibt und unsere Kreativität wie ein schwarzes Loch absorbiert. Wie unser Star-Blogger es schafft, aus dem ungemütlichen Eck ein stilvolles Rundes zu machen, dass zeigen wir Euch heute – im zweiten Teil unserer Homestory „Die Fabelhafte Welt des Ricci – Zu Besuch bei Riccardo Simonetti“

Wie aus einem Goldrausch erwachen wir, als das Holz des Parkett-Bodens in der 100qm-Altbauwohnung unter seinen Füßen knarzt. Der facettenreiche Kosmos, in den uns Riccardo bei der Tour durch seinen Wohnraum geführt hat, hat unsere Gedanken von Hollywood bis ins Weltall schweben lassen. Für ein verträumtes Starlet wirkt der Wohnbereich beeindruckend bodenständig und gemütlich, ohne auf die schrillen Akzente, die ihn so besonders machen, zu verzichten. Das Kabel seine Laptops hat es sich auf der Lehne der Couch gemütlich gemacht. Daneben meldet sich die Fernbedienung zu Diensten – man weiß ja nie, wann man gebraucht wird! Erfrischend authentisch lädt Riccardos Wohnraum zum Verweilen und Träumen ein. „Ich lebe seit Jahren aus dem Koffer“, sagt er, während er sich mit einer feenhaften Umdrehung in den senfgelben Sessel schwingt, der in der Ecke des Wohnzimmers steht. „Deshalb ist es für mich wahnsinnig wichtig, an den wenigen Tagen, an denen ich zuhause bin, einen Ruhepol zu schaffen.“

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Flankiert von gold- und silberfarbenen Vinylen seiner Pop-Ikonen, die Riccardo an den Wänden angebracht hat, lädt der mondäne Sessel Vegas mit seiner eleganten Optik zum Entspannen ein. Die messingfarbenen Stahlfüße und das samtige Gold des Stoffes entführen in das glamouröse Hollywood der 50er und 60er Jahre. Als Komplementärfarbe zu den tiefblauen Wänden erhebt sich der Sessel um so mehr aus der Zurückgezogenheit eines Eckendaseins und entfaltet eine anziehende Leuchtkraft, die genau richtig für einen ist, der gerne nach den Sternen greift und sich manchmal darüber Gedanken macht, wie es wohl wäre, in Hollywood zu leben. Dass Riccardo das Scheinwerferlicht liebt, spiegelt sich auch hier wieder: Mit einer Mischung aus industriellem Charme und Filmstudio inszeniert die Stehleuchte Metropolis Sessel und Sesshaften wie in einem Tarantino-Streifen. „Ich möchte, dass meine Wohnung so aussieht, als wäre es ein Film-Set und alle Ecken telegen inszenieren“, betont Riccardo, als er sich mit unserer Einrichtungsexpertin über den Look seines zukünftigen Zuhauses in Prenzlauer Berg Gedanken macht, bevor es an die konkrete Planung geht. Zu den Klängen von Lana Del Ray, die er – ganz Hollywood der goldenen Ära – auf Platte abspielt, folgen wir dem tanzenden Riccardo zu seinem nächsten Eckball.

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Wie herausfordernd die richtige Inszenierung von Ecken ist, kennen die meisten nur zu gut. Mit Hilferufen wenden sich selbst versierteste Einrichtungsästheten an unsere Interior-Profis. Aus Ablageorten für Altpapier, das es einfach nicht in den Container schafft, Endstationen für verkümmerte Zimmerpflanzen oder Langzeitlager für vollgestopfte Umzugskartons, deren Inhalt man nach so langer Zeit nicht mal mehr erahnen will, werden dann gemütliche Rückzugsorte und beeindruckende Design-Highlights. „Keine Ecke unmöbliert lassen“ lautet das Zauberwort der Fachleute, aber ein Sesam-Öffne-Dich ist ohne professionelle Unterstützung oft nicht so leicht zu finden. Ein leeres Eck erzeugt das Gefühl von Unvollständigem, Ungemütlichem. Und wer will sich daheim schon unwohl fühlen, umgeben von kahlen Wänden mit dem Charme einer kalten Kathedrale, wenn man genauso gut einen gemütlichen, stilvollen Tempel in die Winkel seinen Zuhauses zaubern kann? Vom Cozy Corner spricht man dann. Oder vom Crazy Corner, wenn man für einen schrillen Träumer wie Riccardo plant.

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In seinem Flur laden uns Pop-Ikonen, Jesus-Print und Selbstbildnis à la Albrecht Dürer zum meditieren ein. Hier hat sich Riccardo einen Tempel der Inspiration geschaffen, der Fauna und Flora ins Zuhause holt. Vor einer tropischen Wandtapete findet der bunte Vogel seinen Glanzauftritt: im Dschungel-Design des Drehsessels Jungle Fever treffen Modernität und Funktionalität auf Farbpracht und Fantasie. Mit einer großen Zimmerpflanze verschmelzen Tapete und Raum zu einer virtuosen Wohnkulisse. Mit Military-Stiefeln, Cargo-Pants und Bomber-Jacke hüpft der Fashion-Blogger in das Set und entschwebt in die Welt, von der er am liebsten Träumt: Das glamouröse Leben eines Film-Stars. Und genau darüber erfahrt Ihr nächste Woche mehr – in Teil Drei unserer Homestory „Die fabelhafte Welt des Riccardo Simonetti“.


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